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Biografie Jost Thöne

Jost Thöne wurde 1962, als Sohn des Musikpädagogen und Komponisten Karl Thöne (1924-1993), in Rhede (Deutschland) geboren. In Tradition der Familie Thoene studierte er Musik und Viola an den Akademien in Dortmund und Münster. Während seines Musikstudiums (Fach Viola) beschäftigte sich Jost Thöne viel mit dem Geigenbau und dessen Geschichte, und entschied sich nach Beendigung der Studienzeit zur Gründung eines Geigenhandels mit Läden in Deutschland und Italien.

Im Jahr 1998 gründete er den „Jost Thöne Verlag" und produzierte zahlreiche großformatige Fachbücher über den italienischen und französischen Geigenbau der letzten vier Jahrhunderte. In diesen Nachschlagewerken werden über 120 der bedeutenden Geigenbauer zusammen mit ihren Instrumenten und Biografien beleuchtet. Mit dem letzten dieser Werke, der 2010 erschienenen vierbändigen Publikation „Antonio Stradivari", gelang ein Meilenstein in der Dokumentation von Streichinstrumenten, der weltweit Beachtung findet. Dieses Werk, das in vier Bänden 148 Violinen, Violas und Celli des legendären Antonio Stradivari lebensgroß darstellt, gilt inzwischen als „State-of-the-Art" für die Dokumentation von Streichinstrumenten. Einige der Bände wurden (neben Englisch) in vier andere Sprachen übersetzt und werden bereits weltweit verkauft, z.B. durch internationale Auktionshäuser wie Sotheby's in London. Die Fortsetzung der Reihe ist für Ende 2015 geplant.

Nach fast 20 Jahren Erfahrung im Geigenhandel in Deutschland und Italien, gründete Jost Thöne 2006 die Violin Expo Cologne und schuf in der Kölner Alstadt ein weltweit einzigartiges Forum für den zeitgenössischen Geigenbau. Er war für die im Jahr 2010 geplante Ausstellung „Antonio Stradivari – Mythos und Musik" in Köln als Gast Kurator im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud tätig, die auf Grund von Kulturetat Einsparungen der Stadt Köln bedauerlicherweise verschoben wurde.

Zusammen mit seinem Partner Christian Reister, einem Experten im Bereich Wealth Management und Asset Management, gründete Jost Thöne 2014 die VIOLIN ASSETS GmbH. Die Firma hat ihren Sitz im Schloss Bedburg, einem idyllisch gelegenen Wasserschloss nahe Köln und Düsseldorf. VIOLIN ASSETS bietet aussergewöhnliche Streichinstrumente zur Investitionszwecken an. Darüber hinaus ist die Förderung junger talentierter Musiker ein persönliches Anliegen für Jost Thöne und Christian Reister.

Biografie Christian Reister

Christian Reister, geboren 1972, ist seit über 20 Jahren im Bereich der anspruchsvollen Vermögensanlage tätig. Er verfügt über langjährige und umfangreiche Erfahrung sowohl im Wealth Management als auch Asset Management. In den letzten 10 Jahren arbeitete er bei M&G Investments, Teil der Prudential-Versicherungsgruppe in London, sowie bei Metzler Asset Management, Teil des über 340 Jahre alten Bankhauses Metzler in Frankfurt. Als Prokurist und Director Business Development war er für institutionelle Großkunden in internationalen Märkten wie der Schweiz und in Nordeuropa tätig.

Zusammen mit seinem Partner Jost Thöne, einem Experten im Bereich der hochwertigen Streichinstrumente gründete Christian Reister 2014 die VIOLIN ASSETS GmbH. Die Firma hat ihren Sitz im Schloss Bedburg, einem idyllisch gelegenen Wasserschloss nahe Köln und Düsseldorf. VIOLIN ASSETS bietet außergewöhnliche Streichinstrumente zur Investitionszwecken an. Darüber hinaus ist die Förderung junger talentierter Musiker ein persönliches Anliegen für Christian Reister und Jost Thöne.

Bei VIOLIN ASSETS ist Christian Reister als Geschäftsführer für Kundenbetreuung und Produktmanagement verantwortlich.

VIOLIN ASSETS betreut vermögende Privatpersonen und Institutionen, die in exklusive Streichinstrumente investieren. Zudem können Investoren und Mäzene ausgezeichnete Musiker unterstützen. Durch VIOLIN ASSETS werden Investment und Kultur perfekt aufeinander abgestimmt.

Schloss Bedburg - Das Wasserschloss an der Erft

Schloss Bedburg war ursprünglich eine im 12. Jahrhundert in Tuffmauerwerk gebaute Wasserburg. Nach der Zerstörung im Jahre 1278 erfolgte der Neubau als gotische Ziegelsteinburg. Durch die erneute Zerstörung im Truchsessischen Krieg (1584) erfolgte ein weiterer Neuaufbau mit gleichzeitiger Erweiterung des Südosttraktes. Im Barock wurde die Südwestfront zur Eingangsfassade ausgebaut und der Schlossbau beendet.

Während der französischen Besetzung wurden die Gebäude als Veteranenunterkunft genutzt. Nach 1815 diente das Schloss als Lazarett für Augenkranke der Arbeitsanstalt Brauweiler. 1839 erfolgte die öffentliche Versteigerung. Der Zuschlag ging an die Rheinischen Ritterschaft, die es zur Rheinischen Ritterakademie umbaute und erweiterte. Gleichzeitig wurde die Kapelle durch Vinzenz Statz erbaut. Nach dem Ende der Ritterakademie im Jahre 1922 erfolgte die Übernahme durch die Gewerkschaftsunion Neurath, die das Schloss als Verwaltungszentrum nutzte.

1924 wurden die Gebäude von der Stadt auf Mietbasis übernommen, das Realgymnasium wurde gegründet. 1939 wurde das Gymnasium nach Bergheim verlegt, die Bedburger Schule war ab diesem Zeitpunkt eine Zubringerschule. 1959 wurde das Schloss von der Gewerkschaftunion Neurath durch die RAG (Rheinische AG für Braunkohlenbergbau und Brikettfabrikation) übernommen. 1961 wurde im Schultrakt die Bedburger Realschule eingerichtet, die aber nur bis zur Errichtung ihres Neubaus 1968 die Räume nutzte.

Heute finden in den in allen Details renovierten, hervorragend ausgestatteten Räumen kulturelle Veranstaltungen statt. Einige dieser Räumlichkeiten wurden als stilvoller Rahmen für Kongresse, Sitzungen, Konferenzen, Symposien etc. ausgestaltet. Die Atmosphäre der Ruhe und Geborgenheit hinter dicken Schloßmauern lässt ein Gefühl der Abgeschirmtheit aufkommen, die erst so recht eine Konzentration auf das Wesentliche möglich macht.

© Stadt Bedburg

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